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Nov 19 2014
Landertinger ist „heiß auf die Saison“
Biathlet Dominik Landertinger ist für den Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund (ab 30. November) gewappnet. Der PillerseeTaler bewies bei den kürzlich in Norwegen stattgefundenen Testbewerben, eine starke Form. Nicht nur in der Loipe konnte er mit guten Laufzeiten punkten, auch...

Biathlet Dominik Landertinger ist für den Weltcup-Auftakt im schwedischen Östersund (ab 30. November) gewappnet. Der PillerseeTaler bewies bei den kürzlich in Norwegen stattgefundenen Testbewerben, eine starke Form. Nicht nur in der Loipe konnte er mit guten Laufzeiten punkten, auch am Schießstand ließ Landertinger mit einer Top-Leistung aufhorchen – ein gutes Vorzeichen für die WM-Saison 2014/15.

 

Dominik, die Saisonvorbereitungen gehen in die finale Phase. Wie läuft´s?

Es geht mir sehr gut dabei, die Form stimmt und den letzten Feinschliff holen wir uns in den nächsten zwei Wochen. Dann heißt es beim Weltcupauftakt richtig Gas geben. Ich bin so was von heiß auf die Saison.

 

Erster Weltcupstopp ist traditionsgemäß Schweden. Wie ist dein Verhältnis zu Östersund?

Östersund ist für mich eigentlich ein gutes Pflaster. Die Strecke ist sehr schwer und der Schießstand sehr windanfällig. Das macht die Rennen interessant. Im Vorjahr konnte ich dort mit zwei zehnten Plätzen im Sprint und in der Verfolgung solide Leistungen abliefern. Heuer will ich ganz vorne mitmischen.

 

Welches Gefühl hast du, wenn du an den Weltcup in Hochfilzen denkst?

Hochfilzen ist natürlich der schönste Stopp im Wettkampfkalender. Es ist der Heim-Weltcup und mit den österreichischen Fans im Rücken ist der Start etwas ganz besonderes. In den Einzelrennen konnte ich bisher aber noch nicht zuschlagen. Das will ich dieses Jahr ändern. Als bekennender „Heimschläfer“ genieße ich es zu Hause natürlich auch von meiner Familie, meiner Freundin und meinem eigenen Physiotherapeuten umsorgt zu werden.   

 

Was sind deine Ziele in dieser Saison?

Definitiv will ich heuer meinen Killerinstinkt schärfen. Ich weiß, auch die Biathlonwelt ist kein Wunschkonzert, aber am Ende sollen mehr Siege auf meiner Habenseite stehen. Natürlich habe ich auch den Gesamtweltcup ins Auge gefasst. Im Vorjahr war ich guter Vierter, heuer will ich ganz nach oben. Auch von der Weltmeisterschaft im März im finnischen Kontiolahti will ich mit Medaillen im Gepäck nach Hause kommen.

 

Welche Erfahrungen hast du von den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr aus Sotschi mitgenommen?

Es war eine super Zeit in Sotschi mit Wahnsinns-Erfolgen. Die Silber-Medaille im Sprint über 10 Kilometer har mir natürlich noch mehr Motivation gebracht und mich für die harte Arbeit belohnt. Der dritte Platz mit der Staffel war dann der berühmte Punkt auf dem I. Aber ich kann mir von den Medaillen nichts kaufen. In dieser Saison werden die Karten neu gemischt und ich kann mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen.

 

Welche Gedanken kommen dir wenn du an die kommende Weltmeisterschaft, an die WM in Oslo 2016 und an die WM 2017 in Hochfilzen denkst?

In den nächsten vier Jahren muss ich hart arbeiten (lacht). Natürlich ist eine Weltmeisterschaft immer etwas ganz Besonderes. Für die kommende WM in Kontiolahti habe ich mir einiges vorgenommen und auch die Weltmeisterschaft in Oslo, der Wiege des nordischen Skisports, wird sicherlich ein einmaliges Erlebnis. Ganz besonders fiebere ich aber natürlich auf die Heim-WM hin. Was gibt es fantastischeres als Hochfilzener in Hochfilzen vor eigenem Publikum zu starten? Nichts. Hoffentlich kann ich die WM 2017 zu meinem persönlichen Karrierehöhepunkt machen.

 

Was hast du während der WM 2005 in Hochfilzen gemacht?

Ich war in Finnland bei der Jugend-WM und konnte mir nur leider ein Rennen im TV ansehen. Es war aber eine super Weltmeisterschaft und 2017 wird noch besser.

 

Warum wirst du am Ende dieser Saison mehr Weltcupsiege am Konto haben als im vergangenen Winter?

Weil ich hoffentlich besser laufe als im letzten Jahr. Zudem wird mir auch der Material-Wechsel zu Fischer die ein oder andere Sekunde Vorsprung auf der Loipe bringen.

 

Warum hast du dich wieder für Fischer entschieden?

Ich fühle mich bei Fischer optimal betreut und für meine Technik ist es der beste Ski. Und: Mit Fischer ist man breiter aufgestellt, der läuft bei allen Schnee-Verhältnissen. Nicht umsonst laufen beinahe alle nordischen Top-Stars auf dieser Marke.

 

Nach zwei Jahren mit Remo Krug als Cheftrainer ist nun wieder Reinhard Gösweiner dein Vertrauensmann. Inwieweit war Gösweiner auch die letzten zwei Jahren in dein Training involviert?

Gösweiner ist seit zwölf Jahren mein Trainer, in den letzten zwei Jahren aber nur privat. Mit seinem Wahsinns-Wissen ist er für mich der professionellste Trainer, den es gibt. Und er kennt meinen Körper besser als jeder andere. Ohne Zweifel hat Reini auch erheblichen Anteil an meinen Erfolgen der letzten beiden Jahre.

 

Wenn du nicht gerade trainierst, isst oder schläfst, was machst du gerne?

Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden und im Sommer gehe ich auch öfters fischen. Derzeit, in den Tagen vor Östersund, steht auch das Törggelen mit meiner Männerrunde auf dem Plan – darauf freue ich mich besonders.

 

Heuer muss das ÖSV-Team zum ersten Mal auf Christoph Sumann verzichten. Wer wird die Lücke schließen?

Das werden wir erst nach den ersten Rennen sehen. Aber ich denke, mit der jungen Riege kommt schon einiges nach. Julian Eberhard, Peter Brunner, David Komatz und auch Michael Reiter zeigten im Training immer wieder sehr gute Leistungen auf der Loipe und am Schießstand.

 

Dein Freund und Team-Kollege Fritz Pinter war heuer im Sommer mit dem Hausbau beschäftigt. Hast du ihm geholfen?

Ich bin handwerklich nicht so geschickt. Also nein. Aber ich setze darauf dass Fritz, wenn es bei mir mit dem Hausbau soweit ist, die ein oder andere Stunde gratis mitanpackt (lacht).

 

Man hört, es kommt wieder eine neue Landertinger-Uhr auf den Markt. Wie viel Landertinger steckt wirklich darin?

Das Design der Jacques Lemans Uhr habe ich selber entworfen. Daher steckt, bis auf das Uhrwerk selbst, sehr viel Landertinger darin. Es ist ein klassisches und sportliches Modell zugleich – eine coole Kombination.

      
Die Regenerationswoche nach den anstrengenden Testwettkämpfen war gut überstanden, die körperliche Fitness wiederhergestellt und die Trainingsmotivation auf einem neuen Höhepunkt angelangt. Ohne das Grundlagentraining zu vernachlässigen, wurde in Obertilliach viel im komplexen Biathlonbereich gearbeitet. Im Mittelpunkt stand das Schießen in Kombination mit Belastung auf den Skirollern. So wurden auch einige Wettkampfsituationen simuliert, um den Druck am Schießstand zu erhöhen, erklärt der PillerseeTaler Dominik Landertinger: "Es war ein harter, aber gelungener Trainingskurs. Wir haben das Grundlagentraining mit intensiven Einheiten kombiniert und viele Drucksituationen am Schießstand trainiert. In den mittleren Höhen trainiere ich sehr gerne, weil ich das Gefühl habe, dass mein Körper besonders gefordert wird, ohne dass ich ihn dabei überbeanspruche."   

Oct 02 2014
Dominik Landertinger ist Militärsportler des Jahres
Für den Olympia-Silbermedaillengewinner von Sotschi ist der „Military Sports Award“ die bisher größte Auszeichnung in seiner erfolgreichen Karriere -  entsprechend groß ist auch die Freude beim PillerseeTaler: „Wenn man schaut, wie viele  erfolgr...

Für den Olympia-Silbermedaillengewinner von Sotschi ist der „Military Sports Award“ die bisher größte Auszeichnung in seiner erfolgreichen Karriere -  entsprechend groß ist auch die Freude beim PillerseeTaler: „Wenn man schaut, wie viele  erfolgreiche Spitzenathleten durch das Österreichische Bundesheer unterstützt werden, ist das eine großartige Anerkennung und zugleich wieder eine tolle Motivation für die anstehende Saison, die in gut acht Wochen in Schweden beginnt“, erklärt der 26jährige PillerseeTaler. Die  Auszeichnung des Österreichischen Bundesheers in fünf Kategorien wird jährlich für besondere Erfolge der Heeresleistungssportler und ihrer Betreuer vergeben.

 

Mar 24 2014
Landertinger der „Duracell“-  Biathlet der abgelaufenen Saison
Geniales Weltcupfinale für Dominik Landertinger:  Der PillerseeTaler beschließt die Olympiasaison mit Rang zwei in seiner Lieblingsdisziplin, dem Massenstart und  ist  als Vierter im Gesamtweltcup nicht nur einmal mehr bester Österreicher, sondern  auch der ei...

Geniales Weltcupfinale für Dominik Landertinger:  Der PillerseeTaler beschließt die Olympiasaison mit Rang zwei in seiner Lieblingsdisziplin, dem Massenstart und  ist  als Vierter im Gesamtweltcup nicht nur einmal mehr bester Österreicher, sondern  auch der einzige Athlet im Starterfeld, der in dieser Saison in allen Weltcupbewerben punkten kann.

Im letzten Rennen, dem Massenstart am Holmenkollen muss sich Dominik Landertinger nur Überflieger Martin Fourcade geschlagen geben und beendet mit Rang zwei eine Saison, die sehr zur Zufriedenheit des PillerseeTalers verlaufen ist. Landertinger bestreitet ein Mammutprogramm und kann als einziger Athlet des Feldes in mehr als 30 Weltcuprennen punkten: „Ausschlaggebend für meine konstanten Leistungen während dieses Winters war sicherlich, dass ich heuer gesundheitlich sehr stabil war“,  erklärt der PillerseeTaler.

Eine weitere wichtige Komponente seiner Konstanz, die u.a. in zwei olympischen Medaillen gipfelte, stellte vor allem auch die verbesserte Leistung am Schießstand dar: „Mit einer über 88.6 prozentigen Trefferquote habe ich eine gewaltige Verbesserung erreichen können. Einen wichtigen Anteil daran haben mit Sicherheit auch Schießtrainer Günther Schmid und mein Konzentrationstrainer Tom Schroffenegger. Allgemein muss man sagen, dass heuer die gesamte Struktur im Trainer- und Serviceteam sehr gut funktioniert hat.  Auch mein Privattrainer Reinhard Gösweiner spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem täglichen Trainingsplan“, erklärt Landertinger: „Die Podestplatzierung zum Saisonabschluss war wichtig fürs Selbstvertrauen. Ich konnte mich nochmals richtig überwinden, obwohl ich nicht mehr die Form hatte. Außerdem waren es wertvolle Punkte, um die Saison als bester Österreicher zu beenden, was in diesem starken österreichischen Team natürlich immer ein Prestigeerfolg ist.“

Normalerweise hätte der Tiroler in dieser Woche noch an der Militär- Weltmeisterschaft in Finnland teilnehmen sollen, allerdings muss er krankheitsbedingt pausieren: „Eigentlich hätte ich mich jetzt noch richtig gefreut, die Militär-WM zu laufen, aber leider habe ich gestern Abend Fieber bekommen und muss somit die Chancen auf eine weitere Medaille in dieser Saison begraben. Für mich heißt es jetzt, gesund  zu werden und danach noch Material zu testen, ehe es Mitte April mit einigen Freunden für ein paar Tage zum Feiern nach Ischgl geht.“

Saison 2013/ 14
•             Silber und Bronze in Sotschi
•             4. im Gesamtweltcup
•             Einziger Athlet, der in allen Bewerben der Saison Weltcuppunkte gewinnen konnte
•             12 x Top 10 im Weltcup
•             die meisten Weltcup - Rennen bestritten ( Alle Einzel und Staffelbewerbe )
•             22 Weltcup Einzelbewerbe, 4 Staffelbewerbe, 5 Olympiabewerbe
•             Knapp 89 Prozent  Treffsicherheit – so gut wie nie zuvor

 

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